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(von Daniela S., Rebecca S., Nicola T., Klara D., Jahrgangsstufe 8, Liebfrauenschule Bensheim)

Welches Fett ist zum Frittieren am besten geeignet? Diese Frage haben sie sich bestimmt auch schon gestellt. Um das zu klären werden zwei Versuche durchgeführt. Im ersten Versuch wird eine Süßspeise („Mürbeteigdreiecke“, die in Öl frittiert werden) mit verschiedenen Ölen zubereitet, indem sie frittiert wird. So versucht man herauszufinden, welches Öl in diesem Fall den Praxistest am besten übersteht. 

Es werden vier Öle für diesen Test verwendet (Olivenöl, Wallnussöl, Sonnenblumenöl und gehärtetes Pflanzenfett) und nach folgenden Kriterien bewertet: Brennt das Öl schnell an? Bildet sich ein Geruch? Wie schnell erreicht es die gewünschte Temperatur? Bildet sich Rauch? Spritzt das Öl? Oder brennen die Süßspeise schnell an? Im Versuch lassen sich große Unterschiede feststellen, zum Beispiel beim Erhitzen der Öle.Bei verschiedenen Fetten kommt man zu folgenden Ergebnissen: Pflanzenfett: es braucht ca. fünf Minuten um zu Erhitzen, das Fett färbt sich gelblich bzw. dunkelbraun/ schwarz, es riecht leicht nach Gummi, die Süßspeise sieht nach dem Frittieren goldbraun bis dunkel aus, und ist innen noch nicht ganz durch. 100 ml kosten ca. drei Euro. Sonnenblumenöl: es braucht ca. sieben Minuten um zu Erhitzen, am Anfang ist das Fett gelblich, danach getrübt, es entsteht ein unangenehmer Geruch, die Süßspeise ist nach dem Frittieren goldbraun und schmeckt laut Testpersonen sehr gut. 100 ml kosten ca. ein Euro. Walnussöl: es braucht zwölf Minuten zur Betriebstemperatur, auf dem Fett bilden sich Blasen, es entsteht ein fischähnlicher Geruch, die Süßspeise ist danach leicht braun, schmeckt süß und hat einen leichten Nachgeschmack von Nuss. 100 ml kosten ca. drei Euro. Olivenöl: es braucht 15 Minuten um zu Erhitzen, das Fett bleibt grünlich, es riecht nach Oliven, die Süßspeise wird goldbraun und schmeckt sehr stark nach Oliven. 100 ml kosten ca. zwei Euro. Um festzustellen, ob man auch in Wasser frittieren könnte, wird die Süßspeise  in kochendes Wasser gegeben. Ergebnis: es entsteht eine „nudelartige“ Süßspeise, die sehr hart ist und nicht im Geschmack überzeugt.

Um ein Meinung zum Geschmack zu bekommen, ist die zubereitete Speise vier Testpersonen vorgesetzt worden. Diese verteilten dann Punkte zum Geschmack. Ihnen schmeckt die Variante mit dem Sonnenblumenöl am besten. Dieses Öl überzeugt auch in der Praxis, denn es lässt sich am einfachsten benutzen im Hinblick auf Geruchsbildung, Temperatur, wie schnell das Öl anbrennt etc. Um herauszufinden, welches Öl am gesündesten ist, wird ein Versuch zum Nachweis von ungesättigten Fettsäuren, die den gesunden Teil im Fett ausmachen, durchgeführt. Dafür werden ein Milliliter Öl mit fünf Milliliter Heptan und einigen Tropfen Baeyer-Reagenz vermischt und nach einer Minute konnte man beobachten, wie sich eine violette Substanz am Boden absetzt. Weil zwischen den zwei verschiedenen Ölen (Olivenöl und Wallnussöl) kein wahrnehmbarer Unterschied gemessen werden konnte, wird auf Ergebnisse aus dem Internet zurückgegriffen. Das Sonnenblumenöl erweist sich als gesündestes Öl, da das Öl einen Anteil von 92% an gesunden, ungesättigten- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren hat. Daraus lässt sich folgendes Schlussfazit ziehen: Das Sonnenblumenöl beantwortete die gestellte Frage. Es ist das gesündeste unserer vier verwendeten Öle und in der Praxis konnte es auch überzeugen.Darüber hinaus wird in der Literatur gesagt, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren für den Menschen besser sind, da sie besser verdaut werden können. Jedoch sollte man nicht zu viel Fett essen, da es zu Herz- und Kreislaufproblemen oder sogar zu Krebserkrankung führen kann. Deshalb sollte jeder Mensch abhängig von Alter, Lebensumständen und Geschlecht 60g bis 70g Fett zu sich nehmen.

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