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(von Rebecca D. und Julia S., Jahrgangsstufe 12, Liebfrauenschule Bensheim)

Auf der Suche nach einer CO2-Reduktion, stießen wir auf die Photosynthese der Algen. Wie bekannt, wandeln Algen, wie alle Pflanzen, klimaschädliches CO2 in unschädliches O2 und Glucose um. Diese Begebenheit brachte uns auf die Idee, einen CO2-Filter für Autos und Fabriken zu entwerfen. Um dies zu erreichen, mussten wir zuerst eine Algenzucht aufbauen. Dies gelang uns mit der Hilfe der zuchterfahrenen Rheingütestation in Worms, die uns alles Nötige erklärt, und das benötigte Material (Belüftungspumpe, Filter, Nährlösung und Algen) zur Verfügung gestellt hat.

Durch ihre Erfahrung kamen wir zu einer Algenzuchtapparatur, die aus einer Belüftungspumpe besteht, welche durch einen Schlauch gefilterte Umgebungsluft den Algen, die in Waschflaschen gefüllt mit Nährlösung aufbewahrt werden, zukommen lässt. Den Algen wird konstante Lichtzufuhr durch eine ständig brennende Lampe garantiert.

Unsere Versuche führen wir mit einer Kultur der Süßwasseralge Chlorella durch. Diese Alge ist dafür bekannt, dass sie sich gut kultivieren lässt.

Mit diesen Algen haben wir begonnen eine Versuchsreihe aufzubauen, mit welcher wir die Umsetzung des CO2 durch Photosynthese messen können. Dazu haben wir eine Versuchsapparatur aufgebaut, die aus einer Waschflasche mit Algen besteht, die mit zwei Kolbenprobern verbunden ist. Einer der Kolbenprober ist mit CO2 gefüllt, der andere ist ungefüllt. Nun wird das 100%ige CO2 von einem Kolbenprober über die Algen in den anderen gepumpt. Ziel dieser Messreihe ist es, einen reproduzierbaren Nachweis für die Effizienz der Algen bei der Photosynthese zu schaffen und diese dann für unseren Filter zu nutzen.

Wie erwünscht kamen wir zu dem Ergebnis, dass Chlorella das CO2 effizient umsetzen kann. Bei der CO2-Messung im zweiten Kolbenprober mussten wir jedoch beachten, dass durch die Photosynthese neben dem nicht umgesetzten CO2 auch O2 entsteht. Diese Problematik haben wir aufgehoben, in dem wir unser aufgefangenes Gas über erhitzte Eisenwolle in einen weiteren Kolbenprober geleitet haben, um das O2 durch Oxidation des Eisens zu binden. Nach einigen Durchgängen und dem anschließenden Abkühlen konnten wir die tatsächliche Menge an CO2 bestimmen.

Um von unseren Ergebnissen zu einem funktionstüchtigen Filter zu gelangen, müssen jedoch noch einige Aspekte berücksichtig werden. Sowohl muss eine ständige Wärme- und Lichtzufuhr für die Algen gewährleistet werden, als auch einer Gefährdung durch Abgase vorgebeugt werden.

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